"Zinnen, Türme, Marmorstein, hier will ich der König sein."
Fast unwillkürlich denkt man an diesen Kinderspruch zurück, wenn trutzige Burgen und stolze
Schlösser von den Erhebungen der Schwäbischen Ostalb grüßen. Residenzen in
Ellwangen,
Baldern oder
Unter-
gröningen, das Deutschordensschloss
Kapfenburg oder die gepflegten Gartenanlagen der Schlösser in
Hohenstadt oder
Fachsenfeld: alles erinnert an barocke Festfreude, fürstliche Prachtentfaltung oder romantisches Lustwandeln.
Im Schloss Ellwangen residierten - hoch oben über der Stadt - die Fürstpröpste
bis zum Jahr 1802. Die Renaissance-Anlage ist im Sommer
stimmungsvolle Umgebung für klassische Konzerte.
Bei klarer Sicht ist am Horizont die Silhouette von
Schloss Baldern zu erkennen: ein Bau, der seine Herkunft als Burg nicht verleugnen kann. Im Innern aber ist
Schloss Baldern mit barockem Glanz ausgestattet. Sehenswert für
Interessierte ist die umfangreiche Waffensammlung.
Über Lauchheim thront die
Kapfenburg. Weit wandert der Blick von hier auf eine herrliche Landschaft. Im Schloss selbst spielt Musik die erste Geige. Hier wurde vom Land
Baden- Württemberg eine internationale Musikschul- akademie untergebracht.
Der barocke Heckengarten mit seinem Lust- schlösschen in
Hohenstadt
ist eine zauberhafte Umgebung für Verliebte und ein Geheimtipp für
alle Arten von "Hoch-Zeiten".
Nicht weit davon liegt ein weiteres Gartenjuwel: rund um
Schloss
Fachsenfeld mit der Jugendstilbibliothek und der Galerie entstand im 19. Jahrhundert einer der schönsten
Landschaftsgärten in Baden-Württemberg, der mit zahlreichen exotischen Pflanzen und Baumarten aufwarten kann. |
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Schloss Kapfenburg, Lauchheim |
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